a. „Christentum und strukturierter Pluralismus“, in: Andreas Feldtkeller (Hg.), Konstruktive Toleranz – gelebter Pluralismus. Erfahrungen mit dem Zusammenleben von Religionen und Kulturen, Frankfurt: Lembeck, 2001, 89-107.

 

Ein grundsätzliches Problem verhindert es in den Regionen der Welt, die sich rühmen, den Pluralismus hervorgebracht zu haben, noch immer, daß die innere Verfassung des Pluralismus verstanden und geschätzt wird. Selbst die Gelehrten sind sich nicht darüber einig, ob der gesellschaftliche, kulturelle und ökumenische Pluralismus tatsächlich eine komplexe Form menschlichen Zusammenlebens darstellt oder ob er letztlich nur ein Mechanismus und Produkt der fortgesetzten Differenzierung oder sogar der Zerrüttung der gesellschaftlichen und kulturellen Lebensverhältnisse ist.

b. „Christianity and Structured Pluralism“, Baird-Lecture, Soongsil University 2001, stark gekürzte Fassung (englisch u. koreanisch) in: Bulletin of Soongsil University Graduate School of Christian Studies 4 (Apr. 2001) 1, 4-5.

Pluralistic societies grant a high autonomy to these systems to optimize their forms, operations and institutions for the common good. They react nervously and with countermeasures when one system, be it politics or the market, military or religion becomes too dominant. They also react nervously when one system is weakened or in threat of being taken over by another one. A balance and optimization of the powers that are all important for common life – this is the guiding vision behind this complex order.